Institutionen

Brentano-Haus Oestrich-Winkel
Brentano-Haus Oestrich-Winkel
Kontaktdaten:
Brentano-Haus Oestrich-Winkel
Prof. Dr. Wolfgang Bunzel
Großer Hirschgraben 23-25
60311 Frankfurt am Main
Tel.: 069 13880 245
Fax: 069 13880 222

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Profil:

Das Brentano-Haus in Oestrich-Winkel ist ein einzigartiger Erinnerungsort der Romantik. 1806 erwarben Franz und Georg Brentano, zwei Brüder der Dichtergeschwister Bettine und Clemens, das Anwesen in Oestrich-Winkel, um es fortan als Sommerresidenz zu nutzen. Ab 1808 waren dann Franz Brentano und seine Frau Antonia geb. Edle von Birckenstock alleinige Eigentümer, weil sich Georg ein eigenes Landhaus zulegte. Das idyllisch am Rhein gelegene Domizil wurde schon bald ein geselliger Mittelpunkt für die Familienangehörigen, deren Lebenspartner und Freunde. Hier empfingen die Brentanos illustre Besucher, darunter Johann Wolfgang von Goethe, Achim von Arnim, Friedrich Carl von Savigny, Wilhelm und Ludwig Emil Grimm, den Freiherrn vom und zum Stein sowie Johann Michael Sailer. Zudem gingen von diesem Anwesen wichtige Impulse für die Rhein-Romantik aus.

Da sich das Gebäude von 1806 bis 2014 ununterbrochen im Besitz der Familie Brentano befand, konnte es über 200 Jahre hinweg seine besondere Aura bewahren. Schon Franz und Antonia Brentano begannen damit, die beiden Zimmer, die Goethe im Herbst 1814 acht Tage lang bewohnt hatte, im Andenken an seinen Besuch unverändert zu lassen. Und auch spätere Generationen setzten diese Praxis fort, so dass mehrere Räume original erhalten blieben und einen einzigartigen Eindruck von der Wohnkultur und dem Lebensgefühl der Zeit geben.

Im Dezember 2014 wurde das Anwesen mit seiner Gartenanlage vom Land Hessen erworben und in die Hände der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen übergeben, die es seitdem gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege instand setzen. Ziel der Restaurierungsarbeiten ist es, die besondere Atmosphäre des Hauses zu erhalten und auch künftigen Besuchern einen authentischen Eindruck von dem langjährigen Sitz der Familie Brentano, von der Wohnkultur des 19. Jahrhunderts und vom Geist der Rhein-Romantik zu vermitteln.

Für die Betreuung des Hauses mitsamt seinem Interieur ist die Trägergesellschaft Brentano-Haus Winkel gemeinnützige GmbH zuständig, deren gleichberechtigte Gesellschafter die Stadt Oestrich-Winkel und das Freie Deutsche Hochstift (Frankfurt am Main) sind. Ziel aller Beteiligten ist es, das Brentano-Haus in Oestrich-Winkel mit seinen historischen Räume, den angrenzenden Nebengebäuden und dem weitläufigen Garten als Ensemble zu bewahren und so ein besonderes kulturelles Erbe der deutschen Romantik der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Weitere Informationen:

Wolfgang Bunzel: Das Brentano Haus in Oestrich Winkel – Kleinod der Romantik. Regensburg: Schnell + Steiner 2019 (= Edition der Verwaltung der Schlösser und Gärten Hessen 33).

Grimm Festspiele Hanau
Brüder Grimm Festspiele
Kontaktdaten:
Brüder Grimm Festspiele
David Liuzzo
Hessen-Homburg- Platz 7
63452 Hanau
Tel.: 06181/507827

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Im kommenden Jahr feiern die Brüder Grimm Festspiele ihren 35. Geburtstag – das soll besonders gefeiert werden. Die Vorbereitungen zur kommenden 35. Spielzeit laufen bereits auf Hochtouren. Eröffnet werden die Festspiele am Freitag, 10. Mai 2019, nämlich nicht mit einem Stück von den Brüdern Grimm, sondern mit einem Stück über die Grimms. Das Musical „Jacob und Wilhelm – Weltenwandler“ wird von Kevin Schroeder und Marc Schubring geschrieben und komponiert. Bereits mit dem Musical „Vom Fischer und seiner Frau“, das mehrfach mit dem Deutschen Musical Theater Preis ausgezeichnet wurde, begeisterten sie das Festspiel-Publikum. Indem beide die Brüder Grimm in den Mittelpunkt ihres Stückes stellen, schlagen sie einen kunstvollen Bogen von deren Lebensgeschichte zu den alten Volksmärchen, die sie vor dem Vergessen retten wollen. Aus dem grauen Muff ihres Kasseler Studierzimmers geraten Jacob und Wilhelm Grimm direkt in eine magische Fantasiewelt der Märchen.

Chamisso-Gesellschaft e.V.
Chamisso-Gesellschaft e.V.
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Chamisso-Gesellschaft e.V.
Dr. Jutta Weber
Feldackerweg 4
79312 Emmendingen

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Die Chamisso-Gesellschaft e.V. wurde im April 2010 in Kunersdorf im Oderbruch gegründet. Sie hält die Erinnerung an einen der großen Dichter der Romantik wach: Adelbert von Chamisso, geboren 1781 auf Schloss Boncourt in der Champagne, kam 1792 als Emigré nach Preußen. Sein Leben als Weltreisender, Dichter, Sprachwissenschaftler und Naturforscher zu dokumentieren, Projekte sowie Publikationen und Ausstellungen über ihn zu begleiten, dazu beizutragen, sein internationales Ansehen zu vermehren und neue Aspekte seines Werks zu erarbeiten, sind die wichtigsten Ziele der Gesellschaft. Sie hat ihren Sitz in Kunersdorf.

Durch Lesungen und Vorträge nimmt die Chamisso-Gesellschaft im Kunersdorfer Musenhof regen Anteil an der kulturellen Belebung des Oderbruchs, einer der landschaftlich schönsten und historisch interessantesten Gegenden Brandenburgs. Mitten in Europa steht das Andenken an den Europäer Adelbert von Chamisso hier im Zentrum der ständigen Ausstellung.

Vorstellung GRK Modell Romantik
DFG-Graduiertenkolleg "Modell Romantik"
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Kontaktdaten:
DFG-Graduiertenkolleg "Modell Romantik"
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Christin Veltjens-Rösch M. A.
Bachstraße 18k
07743 Jena
Tel.: 03641 9 44 191

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Ziel des Graduiertenkollegs ist es, eine neue und tragfähige Basis für die interdisziplinäre und internationale Erforschung eines Rezeptionsphänomens von zentraler Bedeutung zu schaffen: Die Bezeichnung ‚romantisch‘ ist wie die Aktualisierung romantischer Ideen und Praktiken bis in die Gegenwart hinein in ganz verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Kontexten präsent. Die Romantik, so die Grundthese des Kollegs, wirkt über ihren historischen Ursprung hinaus und wird in modernen Formen der Weltdeutung, der Selbstreflexion, der ästhetischen Gestaltung und der Lebensvollzügen aktualisiert. Um diese Wirkungs- und Aktualisierungsprozesse methodisch fassen zu können, werden im Graduiertenkolleg klassische und gegenwärtige Modelltheorien für die sozial- und geisteswissenschaftliche Forschung nutzbar gemacht. Auf diese Weise entsteht ein gemeinsamer Rahmen für die analytische Arbeit in verschiedenen Disziplinen und an heterogenen Untersuchungsgegenständen. Diese Intention des Forschungsprogramms verbindet sich mit einem neuartigen Betreuungs- und Qualifizierungskonzept. Die Entstehung hochwertiger Dissertationen soll durch ein dem Promotionsverlauf dynamisch angepasstes flexibles Studienprogramm gesichert werden, das die kollegübergreifende Verständigung in Forschungsseminaren und Intensivworkshops ebenso garantiert wie die eigenständige Profilierung der Doktorand_innen. Die intellektuelle und lebensweltliche Prägekraft der Romantik soll auch in außeruniversitären Strukturen erfahren werden. Praktische Ausbildungsanteile in Dichterhäusern, Stiftungen und Museen, im Städtemarketing und Kulturjournalismus schulen das Transferdenken und sorgen für eine breite Qualifizierung der Absolventen.


Forschungsstätte für Frühromantik
Forschungsstätte für Frühromantik, Novalis-Museum Schloss Oberwiederstedt, Internationale Novalis-Gesellschaft
Kontaktdaten:
Forschungsstätte für Frühromantik, Novalis-Museum Schloss Oberwiederstedt, Internationale Novalis-Gesellschaft
Dr. Gabriele Rommel, Prof. Dr. Dennis F. Mahoney
Schäfergasse 6
06456 Arnstein
Tel.: +49 (0) 34 76 - 85 27 20 / 22
Fax: + 49 (0) 34 76 - 85 27 27

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Die Forschungsstätte für Frühromantik bietet internationalen Wissenschaftlern Raum zur Beschäftigung mit Novalis an seinem Geburtsort im Schloss Oberwiederstedt. Lehrerfortbildungen, Studentenseminare, Workshops und Fachtagungen ermöglichen einen wissenschaftlichen oder pädagogischen Austausch zu verschiedenen Themen der Romantik und der Lebenswelt um 1800. Auf der Grundlage ihrer wissenschaftlichen Forschungsergebnisse konzipiert die Forschungsstätte für Frühromantik museale und museumspädagogische Projekte sowie Ausstellungen zu Novalis und seinem Werk.

Die Internationale Novalis-Gesellschaft e.V. ist eine Literaturgesellschaft. Sie wurde am 2. Mai 1992 gegründet. Ihr Sitz ist Schloss Oberwiederstedt. Die Gesellschaft zählt inzwischen mehr als 400 Mitglieder in 22 Ländern auf vier Kontinenten. Ihr Ziel ist es, Novalis' Leben und Werk einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dazu wurde mit Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt, des ehemaligen Landkreises Mansfelder Land und der Gemeinde Wiederstedt das Novalis Museum eingerichtet, das in einer Dauerausstellung und temporären Themenausstellungen über den Dichter und die Zeit um 1800 informiert.

Eine zentrale Aufgabe der Gesellschaft ist die Ergänzung der Imaginären Bibliothek. Jedes Frühjahr treffen sich die Vereinsmitglieder zum Novalis-Geburtstag im Schloss Oberwiederstedt, um sich über die Arbeit der Gesellschaft zu beraten und neueste Forschungsergebnisse auszutauschen. Die Internationale Novalis-Gesellschaft veranstaltet u.a. Fachtagungen und gibt ein Jahrbuch heraus.

Die Stiftung wurde am 25. März 2001 gegründet. Ihr Sitz ist Schloss Oberwiederstedt, dem Geburtshaus von Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg (genannt Novalis). Stifter ist Dr. med. Arved Grieshaber. Gremien der Stiftung sind der Vorstand und der Stiftungsrat. "Wege wagen mit Novalis" ist eine rechtsfähige private Stiftung des bürgerlichen Rechts. Sie ist die größte private Stiftung in Sachsen-Anhalt und Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Arbeitskreis selbständiger Kulturinstitute der Bundesrepublik (AsKI) und im Internationalen Museumsverband (ICOM). 2015 wurde Dr. med. Arved Grieshaber für sein langjähriges Engagement und die Pflege des Novalis-Erbes auf Schloss Oberwiederstedt mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Forschungsstelle Europäische Romantik
Forschungsstelle Europäische Romantik
Kontaktdaten:
Forschungsstelle Europäische Romantik
Dr. Helmut Hühn / Prof. Dr. Johannes Grave
Fürstengraben 18
07743 Jena
Tel.: +49 (0) 3641 - 9 401071 / 944180
Fax: +49 (0) 3641 - 9 401072 / 944152

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Die Forschungsstelle Europäische Romantik der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist 2010 aus dem DFG-Sonderforschungsbereich 482 "Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800" hervorgegangen. Sie führt dessen fächerübergreifende Arbeit in kleinerem Maßstab fort. Untersucht werden Konstellationen und Konfigurationen in Wissenschaft, Philosophie, Kunst, Religion und Gesellschaft im Zeitraum von 1750 bis 1850, und zwar in problemgeschichtlicher Absicht und mit besonderer Rücksicht auf den europäischen Kulturaustausch. Die auf den einzelnen Feldern angesiedelten Vorhaben unternehmen vorsichtige Rekonstruktionen von Genesen des Modernen und gewinnen damit auch einen ausdrücklichen Gegenwartsbezug.

Gegenstand der vernetzten und langfristig orientierten Forschungen ist das Verhältnis der europäischen Bewegungen von Aufklärung und Romantik und dadurch zugleich die komplexe Problemgeschichte der Moderne mit den Überblendungen und Umformungen zwischen Altem und Neuem. Die Forschungsstelle verbindet die Frage nach übergreifenden makrohistorischen Zusammenhängen mit mikrologischen Untersuchungen einzelner Werke und Konstellationen. Besondere Aufmerksamkeit findet die Analyse von Kunstwerken und Kunstdiskursen als Indikatoren gesellschaftlicher und geschichtlicher Transformationen. Einen wichtigen Bezugspunkt der interdisziplinären Forschungen stellt die 'Jena-Weimarer Moderne um 1800' dar: Untersucht wird die durch die Aufklärung ermöglichte Herausbildung von Strömungen und geistigen Energien wie der Weimarer-Jenaer Klassik, des Frühkantianismus, der Frühromantik und des Frühidealismus.

Die Forschungsstelle Europäische Romantik vergibt, gemeinsam mit der Forschungsstätte für Frühromantik in Oberwiederstedt und der Internationalen Novalis-Gesellschaft alle zwei Jahre den "Novalis-Preis" für innovative wissenschaftliche Forschungen zum Themenfeld der europäischen Romantik sowie den "Blütenstaub-Preis" für kreative Romantik-Projekte von Schülern und Studenten.

Aus der Arbeit der Forschungsstelle heraus ist das DFG-Schwerpunktprogramm 1688 "Ästhetische Eigenzeiten. Zeit und Darstellung in der polychronen Moderne" konzipiert worden, das Anfang 2014 seine Arbeit aufgenommen hat (vgl. auch www.aesthetische-eigenzeiten.de).

Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum
Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum
Kontaktdaten:
Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum
Großer Hirschgraben 23-25
60311 Frankfurt am Main
Tel.: + 49 (0)69 138 80-0
Fax: + 49 (0)69 138 80-222

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Profil:

Das Freie Deutsche Hochstift, 1859 gegründet, ist eine der ältesten Kultureinrichtungen Deutschlands und hat heute den Status einer gemeinnützigen Forschungs- und Bildungsinstitution. Zu ihm gehört seit 1863 Goethes Elternhaus am Großen Hirschgraben in Frankfurt am Main, das alljährlich von mehr als 100.000 Gästen aus aller Welt besucht wird.

Der Sammlungsschwerpunkt des Freien Deutschen Hochstifts liegt im Bereich von Goethezeit und Romantik. Das Haus verfügt über ein großes Handschriften-Archiv, eine bedeutende Gemäldegalerie der Goethezeit, eine Graphische Sammlung sowie eine für jedermann zugängliche Spezialbibliothek. Im Zentrum der Forschungstätigkeit steht die philologische, editorische, museologische und ausstellungsbezogene Erschließung dieser Bestände. An Fachwissenschaft und Öffentlichkeit werden diese Sammlungen vermittelt u. a. durch die Herausgabe eines Jahrbuchs, durch die Erarbeitung von Bestandskatalogen und umfangreiche historisch-kritische Werkeditionen (Frankfurter Brentano-Ausgabe, Hofmannsthal-Ausgabe, Faust-Ausgabe) sowie durch Vortragsreihen, Tagungen, Seminare und Ausstellungen. Seit dem Erwerb durch das Land Hessen im Jahr 2014 befindet sich auch das Brentano-Haus in Oestrich Winkel in der gemeinsamen Trägerschaft des Freien Deutschen Hochstifts und der Gemeinde Oestrich-Winkel.

Derzeit wird das bestehende Ensemble um einen Neubau erweitert, der das Deutsche Romantik-Museum beherbergen wird. Das neue Museum soll eine gravierende Lücke in der kulturhistorischen Museumslandschaft schließen. Während es zu Mittelalter und Früher Neuzeit (Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel), zur deutschen Klassik (Klassik Stiftung Weimar) und zur Moderne (Deutsches Literaturarchiv und Literaturmuseum der Moderne, Marbach) seit langem Ausstellungs- und Forschungsstätten gibt, hat ein solches Zentrum für die Schlüsselepoche der Romantik bislang gefehlt. Basis der künftigen Dauerausstellung ist die einzigartige Sammlung zur Literatur der deutschen Romantik, die in den vergangenen 100 Jahren vom Freien Deutschen Hochstift zusammengetragen wurde. In den Archiven des Hochstifts finden sich die weltweit umfangreichsten und vielseitigsten Bestände zu zentralen Figuren der Epoche von Novalis über die Geschwister Bettine und Clemens Brentano bis zu Joseph von Eichendorff. Diese handschriftlichen Schätze werden ergänzt durch hochkarätige Sammlungen im Bereich der bildenden Kunst und der Alltagskultur der Zeit. Die Eröffnung des Deutschen Romantik-Museums ist für 2021 vorgesehen.

Friedrich Schlegel-Gesellschaft
Friedrich Schlegel-Gesellschaft e. V.
Kontaktdaten:
Friedrich Schlegel-Gesellschaft e. V.
Prof. Dr. Ulrich Breuer
Draiser Straße 42
55128 Mainz
Tel.: +49 (0) 6131 39 22756

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Die Friedrich Schlegel-Gesellschaft wurde am 13.4.2007 in Mainz gegründet. Sie setzt sich für die Erschließung und Erforschung der Werke Friedrich Schlegels in ihren literatur-, kultur- und mediengeschichtlichen Zusammenhängen ein. Durch Veröffentlichungen und Vorträge, Tagungen und Lesungen möchte sie das Werk Friedrich Schlegels weiter verbreiten.

Mit dem wohl originellsten Kopf der Frühromantik rücken ebenso faszinierende wie komplexe Entwicklungen der deutschen Literatur- und Kulturgeschichte in den Blick. Ausgehend von Friedrich Schlegel erschließt sich nicht nur die Entwicklung in seinem engeren Umfeld, insbesondere also in dem berühmten Romantikerzirkel Jenas. Vielmehr verbindet schon Schlegels Biographie eine ganze Reihe von Stationen der deutschen Literaturgeschichte, die auch über diesen relativ engen Interessenkreis hinaus von Bedeutung sind: das Leipzig des Rokoko, das Jena der idealistischen Philosophie, das Berlin der preußischen Reformen, das Napoleonische Paris, das Wien der Restauration. Mit in den Blick rückt eine ganze Galerie bedeutender Persönlichkeiten, angefangen mit dem Bruder August Wilhelm über Figuren wie Humboldt und Görres bis hin zu Metternich.

Angesichts dieser Konstellation setzt die Friedrich Schlegel-Gesellschaft auf die Kooperation mit einer großen Bandbreite von Fachleuten. Sie fördert editionsphilologische Fragestellungen (insbesondere der Fertigstellung der Kritischen Friedrich Schlegel-Ausgabe) ebenso wie Fragestellungen aus der Kulturwissenschaft und der Literaturtheorie. Nicht zuletzt möchte sie innerhalb der Philologien ein Bewußtsein für den durchaus ambivalenten Stellenwert Friedrich Schlegels für die Geschichte der Disziplin wecken.

Die Gesellschaft vertritt die Interessen des wissenschaftlichen Fachpublikums, richtet sich aber auch an interessierte Laien, an Schüler, Studenten, Lehrer und Journalisten. Sie bemüht sich um die internationale Vernetzung der Friedrich Schlegel-Forschung.

Zweigmuseum der Stadtmuseen Dresden: Kügelgenhaus - Museum der Dresdner Romantik
Kügelgenhaus - Museum der Dresdner Romantik
Kontaktdaten:
Kügelgenhaus - Museum der Dresdner Romantik
Michaela Hausding
Hauptstraße 13
01097 Dresden
Tel.: 0351 804 47 60

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Das Kügelgenhaus gehört zum Ensemble der kulturhistorisch wertvollen Bürgerhäuser, die aus der Zeit August des Starken erhalten geblieben sind.

Es wurde 1697 bis 1699 als dreigeschossiges Gebäude errichtet, später aufgestockt und mit einem Türmchen versehen. Unterhalb des Dachsimses befindet sich die Inschrift "An Gottes Segen ist alles gelegen", weshalb das Haus auch seit etwa 1730 kurz "Gottessegen" genannt wurde. Während der Wiederbebauung des Gebietes Neustädter Markt und Hauptstraße in den Jahren 1974 bis 1980 wurde das Kügelgenhaus rekonstruiert. Bei den Bauarbeiten fand man in der einstigen Kügelgenwohnung unter später eingezogenen Stuckdecken reich bemalte Holzdecken vom Ende des 17. Jahrhunderts, die nun eine besondere Sehenswürdigkeit darstellen.

http://www.gestern-romantik-heute.uni-jena.de/index.php/de/rezensionen/institutionen/432
Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf
Kontaktdaten:
Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf
Dr. Steffen Skudelny
Schlegelstr. 1
53113 Bonn
Tel.: 0228 9091-0
Fax: 0228 9091-109

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Das in Brandenburg etwa 80 km südlich von Berlin gelegene Schloss Wiepersdorf nimmt in der Geschichte der Künste, insbesondere der Literatur, eine besondere Stellung in Deutschland ein.

Als ehemaliger Wohnsitz von Ludwig Achim und Bettina von Arnim, dem bedeutenden Dichterpaar der Romantik, hat es eine lange Tradition als Ort des geistigen Austausches. Nach einer wechselvollen Geschichte übernahm die Deutsche Stiftung Denkmalschutz im Jahr 2005 die Aufgabe, das Haus mit Unterstützung des Landes Brandenburg als Künstlerhaus dauerhaft zu erhalten.
Aus gemeinnützigkeitsrechtlichen Gründen musste der Betrieb des Künstlerhauses Schloss Wiepersdorf in der Trägerschaft der Deutschen Stiftung Denkmalschutz im Sommer 2018 eingestellt werden.

Damit geht eine Ära zu Ende, die mit der Rettung des Stipendiatenhauses durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 2005 begann. Über einen Zeitraum von dreizehn Jahren konnten zahlreiche Stipendiatinnen und Stipendiaten im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf empfangen werden. In diesem einmaligen Denkmalensemble entstanden wunderbare Werke aus den verschiedensten Bereichen der bildenden Kunst. Das Ende dieser kreativen Schaffensperiode in Wiepersdorf möchten wir zum Anlass nehmen, den Stipendiatengebern - insbesondere dem Land Brandenburg -, den langjährigen Mitarbeitern des Hauses, der Direktorin, dem Freundeskreis Schloss Wiepersdorf e.V. und den Förderern der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ganz herzlich für ihr Engagement zu danken.

Das Schloss bleibt weiterhin im Eigentum der Stiftung, die es sorgsam und denkmalgerecht pflegt und unterhält und auch zukünftig für eine Nutzung als Stipendiatenhaus zur Verfügung stellen wird. Zunächst erfolgt die dringend notwendige Dachinstandsetzung des Haupthauses, anschließend werden Restaurierungsmaßnahmen in den historischen Schlossräumen stattfinden.

Restaurierungs- und Bauarbeiten an den übrigen Gebäuden werden zu einem späteren Zeitpunkt in Abstimmung mit dem zukünftigen Betreiber vorgenommen.

Im Jahr 2020 wird der Betrieb eines Künstler- und Stipendiatenhauses in Schloss Wiepersdorf in der Verantwortung des Landes Brandenburg und in neuer Trägerschaft wieder aufgenommen. Hierfür stellt das Land erhebliche Zuschüsse bereit. Nach Entscheidung über das geeignete Trägermodell wird das Land Brandenburg einen Betreiber damit beauftragen, ab 2019 die Wiederaufnahme des Künstlerhausbetriebes vorzubereiten.

Das Museum kann dank des engagierten Freundeskreises Schloss Wiepersdorf e.V. weiterhin besucht werden. Der Freundeskreis wird auch sein Programm mit Kulturveranstaltungen im Schloss fortsetzen. Anmeldungen für Gruppenführungen durch das Museum sind beim Freundeskreis Schloss Wiepersdorf möglich (fk-wiepersdorf(at)web.de).

La Vallée-aux-Loups- La Maison de Chateaubriand
La Vallée-aux-Loups - La Maison de Chateaubriand
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La Vallée-aux-Loups - La Maison de Chateaubriand
Dr. Bernard Degout

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Un ailleurs à quelques kilomètres de Paris

La Vallée-aux-Loups illustre l’harmonie qui règne dans le département entre patrimoines culturel et naturel. La Maison de Chateaubriand perpétue le souvenir de son illustre propriétaire et s’inscrit dans le présent avec de nombreuses animations, des échanges, des rencontres et des créations. À deux pas, l’Arboretum raconte l’aventure d’une des plus grandes familles de pépiniéristes du XIXe siècle, tandis que l’Île verte, au milieu d’une végétation luxuriante, offre une véritable mosaïque d’ambiances végétales. Autant de lieux surprenants à découvrir au gré d’une promenade dans la Vallée de la culture des Hauts-de-Seine.

Le projet du Domaine départemental de la Vallée-aux-Loups – parc et maison de Chateaubriand s'inscrit dans la dimension à la fois littéraire, historique et artistique du lieu.

Affirmer et promouvoir une identité forte:

  • un ermitage romantique préservé
  • un lieu de promenade et de détente, propice à la sérénité
  • un parc et une maison littéraires ouverts à la visite
  • un patrimoine unique (bibliothèque, manuscrits, collections muséales : mobilier, peinture, estampes, etc.)
  • un « esprit de salon » favorisant une communauté de réflexion et de débats
  • un lieu accueillant à la création contemporaine (expositions, résidences d’auteurs...)
  • un lieu de ressource éditoriale et documentaire (éditions papier et contenus en ligne).

Nos missions et objectifs:

  • favoriser l’accès à la culture par tous
  • faire découvrir un lieu « habité » par le souvenir de Chateaubriand
  • conserver, enrichir et valoriser le site et ses collections
  • proposer une programmation diversifiée : grands événements nationaux, expositions, lectures, conférences, ateliers, spectacles...
  • inciter à la (re)découverte des grandes figures du patrimoine littéraire
  • promouvoir la diversité des écritures
  • partager le plaisir du texte
  • encourager la pratique (ateliers, lectures...).
Literaturmuseum Romantikerhaus. Städtische Museen Jena. Eine Einrichtung von JenaKultur
Literaturmuseum Romantikerhaus. Städtische Museen Jena
Kontaktdaten:
Literaturmuseum Romantikerhaus. Städtische Museen Jena
Dr. Ulf Häder
Unterm Markt 12a
07743 Jena
Tel.: +49 3641 49-8249
Fax: +49 3641 49-8245

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Profil:

Im ehemaligen Wohnhaus des Philosophen Johann Gottlieb Fichte befindet sich heute das einzige Museum zur literarischen Frühromantik weltweit. Jena stellte kurz vor 1800 einen Anziehungspunkt der geistigen Elite in Deutschland dar. Im Umfeld Schillers und Fichtes versammelten sich mit den Gebrüdern Schlegel, Friedrich Schelling und zeitweilig auch Novalis wichtige Programmatiker der neuen geistigen Strömung in Jena. Caroline Schlegel und Sophie Mereau haben maßgeblich zum geistig-intellektuellen Klima beigetragen.

Dieser geistigen Blüte wird auf drei Etagen nachgegangen. Zudem finden Sonderausstellungen zu literaturgeschichtlichen und künstlerischen Themen statt.

Pommersches Landesmuseum Greifswald
Pommersches Landesmuseum Greifswald
Kontaktdaten:
Pommersches Landesmuseum Greifswald
Ann-Christin Kroeger (Direktionsassistentin)
Rakower Straße 9
17489 Greifswald
Tel.: 03834 83 12 0
Fax: 03834 83 12 11

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Profil:

Das Pommersche Landesmuseum in Greifswald zeigt Exponate zur Erdgeschichte, Stücke aus 14.000 Jahren pommerscher Landeskunde sowie Gemälde, unter anderem von Caspar David Friedrich. Nach dem 4. November schließt die Galerie für längere Umbauarbeiten. Die Landesgeschichtliche Ausstellung kann weiterhin besucht werden. Die „Publikumslieblinge“ der Gemäldegalerie, darunter die Gemälde von Caspar David Friedrich, werden ab dem 28. November im Konventhaus zu sehen sein.

Netzwerk_Institutionen_SchillerGartenhaus
Schillers Gartenhaus
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Kontaktdaten:
Schillers Gartenhaus
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Dr. Helmut Hühn
Schillergäßchen 2
07745 Jena
Tel.: +49 (0) 3641 - 9401070 / 9401071
Fax: +49 (0) 3641 - 9401072

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Profil:

Das Gartenhaus ist ein Sinnbild der Friedrich-Schiller-Universität, begegnen sich doch hier zwei ihrer Traditionen: die philosophische und künstlerische um 1800, die Jena zu einer der bedeutendsten Universitäten in Europa werden lässt, und die naturwissenschaftlich-technologische, die in der Kooperation von Ernst Abbe, Otto Schott und Carl Zeiss zur Etablierung der optischen Industrie in Jena führte.

Im März 1797 erwarb Friedrich Schiller das Gartenhaus an der Leutra, das damals in einer anmutigen, vorwiegend ländlich geprägten Gegend der Vorstadt lag. An der Südwestecke des Grundstücks ließ Schiller im folgenden Jahr ein Türmchen errichten, welches er liebevoll "mein Belveder" nannte und dessen oberes Stockwerk ihm als Rückzugsort zum Dichten diente. Während der drei Sommer, in denen Schiller mit seiner Familie das Gartenhaus bewohnte, entstanden Teile des "Wallensteins", der "Maria Stuart" und die berühmten Balladen für den Musenalmanach. Zugleich war der Garten ein Ort für Geselligkeit und intellektuellen Austausch. Am Steintisch fanden die abendlichen Gespräche mit Goethe statt, der bei seinen Aufenthalten in Jena fast täglich Schiller im Garten besuchte. Zu den zahlreichen Gästen des Hauses in dieser Zeit gehörten auch Johann Gottlieb Fichte, Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, Ludwig Tieck, Sophie Mereau, Susette Gontard und Caroline von Humboldt.

Im Jahre 1811 - sechs Jahre nach Schillers Tod - wurde das Anwesen durch den Weimarer Staat angekauft, um hier auf Wunsch des Herzogs Carl August die erste Jenaer Sternwarte zu erbauen. Als Direktor dieser Einrichtung wohnte noch Ernst Abbe von 1878 bis 1886 im Gartenhaus. Auf seine Veranlassung entstanden Teile des südlichen Anbaus und die Veranda, die heute als Vortragsraum genutzt wird. In Schillers Haus fand 1881 auch das erste Treffen zwischen Abbe und dem Glaschemiker Otto Schott statt, das die künftige Zusammenarbeit bei der Fertigung optischer Geräte begründete.

Schon seit den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts war der Garten ein Anziehungspunkt für Schillerverehrer aus aller Welt. Um dem "Wunsch Einheimischer und Fremder" zu entsprechen, unterbreitete Goethe 1817 einen ersten Plan, nach dem das Arbeitszimmer im Türmchen als ein Erinnerungsort für den verstorbenen Dichterfreund eingerichtet werden sollte. Damit steht die "Gartenzinne", wie Goethe das kleine Bauwerk im "Epilog zu Schillers Glocke" nannte, am Anfang einer Kulturgeschichte des deutschen Dichterhauses. Nach umfänglichen Restaurierungsarbeiten in den Jahren 1987- 89 ist auch das Gartenhaus selbst als museale Stätte der Friedrich-Schiller-Universität für Besucher zugänglich. Heute dient es zugleich als Reflexionsort der universitären Identität, als Schnittstelle zur städtischen Öffentlichkeit, als Ort der Forschung, der Wissensvermittlung und der kulturellen Bildung für Jung und Alt.

Netzwerk_Institutionen_Schleiermacher-Gesellschaft
Schleiermacher-Gesellschaft
Kontaktdaten:
Schleiermacher-Gesellschaft
Prof. Dr. Jörg Dierken
Franckeplatz 1, Haus 26
06110 Halle (Saale)
Tel.: +49 (0) 345 5523017

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Profil:

Die 1996 gegründete Schleiermacher-Gesellschaft widmet sich der wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Werk Friedrich Daniel Ernst Schleiermachers, dessen religions-, kultur- und modernetheoretische Überlegungen und praktische Reformvorschläge das Verständnis des Neuprotestantismus maßgeblich geprägt haben.

The Walden Woods Project
The Walden Woods Project
Kontaktdaten:
The Walden Woods Project
Jeffrey S. Cramer
44 Baker Farm
Lincoln, MA 01773-3004
USA
Tel.: 781-259-4730
Fax: 781-259-4710

Website

Profil:

The Walden Woods Project preserves the land, literature and legacy of Henry David Thoreau to foster an ethic of environmental stewardship and social responsibility. The Project achieves this mission through the integration of conservation, education, research and advocacy.

Founded in 1990 by recording artist Don Henley, the Project uses the land it has protected in Walden Woods to foster an ethic of environmental stewardship and social responsibility, both cornerstones of Thoreau’s philosophy.

For detailed information, please follow the link!

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